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Hüftoperationen

Hüftarthroskopie - Frühzeitige Alternative zur Hüftoperation

Die Arthroskopie von Schulter und Knie ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Verfahren. Dagegen führte die Hüftarthroskopie eher ein Schattendasein, was hauptsächlich am schwierigen Zugang zu den von Muskeln und Knochen umgebenden Strukturen des Hüftgelenkes lag. Seit einiger Zeit wird jedoch in spezialisierten orthopädischen Fachabteilungen das Verfahren vermehrt durchgeführt, so auch im minimal invasiven Operationszentrum in Stuttgart.

Wir haben heute immer noch oft den Fall, dass selbst hoch auflösende Kernspinbilder (MRT-Bilder) nicht immer in der Lage sind, die Ursache für die Beschwerden eines Patienten zu erkennen. Die Weichteildarstellung ist zwar gut, erlaubt aber dennoch oft nicht mehr als generalisierte Aussagen, z. B. über den Zustand des Gelenkknorpels. Oft kann der klassische Fall des unklaren Hüftschmerzes beim sportlichen jungen Patienten nicht erklärt werden. Die Arthroskopie des Hüftgelenkes kann hierüber Klarheit verschaffen und auch die Ursache der Beschwerdesymptomatik beseitigen und damit Folgeschäden vermeiden.

Eine häufige Verletzung besonders beim sportlich aktiven Menschen ist der Einriss, der das Gelenk umgebenden Pfannenlippe, des sog. Labrums. Tritt die Verletzung auf, so bemerkt der betroffene Patient bei bestimmten Bewegungen einen dumpf auftretenden Schmerz und eine Bewegungseinschränkung. Ohne Behandlung entsteht durch die ständige Reibung des Hüftkopfes an der eingerissenen Stelle ein Knorpelabrieb, also längerfristig eine Arthrose. Bleibt diese unbehandelt so muss mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann einmal eine Endoprothese eingesetzt werden.
Mit der Hüftarthroskopie sind wir heute in der Lage, kleinere Defekte sofort zu versorgen und einen weitergehenden Knorpelschaden und damit eine Arthrose zu verhindern. Wegweisend sind hier die amerikanischen Studien, welche festgestellt haben, dass die rechtzeitige Hüftarthroskopie eine große Hüftgelenksprothesenoperation im hohen zweistelligen Prozentbereich verhindern kann. Anders als bei uns ist sie dort inzwischen zu einem Standardeingriff geworden, der nicht nur dem Patienten Schmerzen erspart, sondern auch dem Gesundheitswesen Kosten in Millionenhöhe.

Die zweite große Gruppe sind Patienten im mittleren Lebensalter, bei denen angeboren oder erworben eine immer wiederkehrende Hüfteinklemmung besteht, ein sog. femoroacetabuläres Impingement. Man unterscheidet  hier 2 Formen:

Beim Beißzangen- oder Pincer-Impingement umfasst die Hüftpfanne den Hüftkopf so, dass eine normale Auslenkung des Gelenks nicht oder nur unter großen Schmerzen möglich ist.
Beim Cam- oder Nockenwellen-Impingement schlägt ein bei anderen Menschen nicht vorhandener knöcherner Auswuchs des Hüftkopfes ständig an der Hüftpfanne an.

Bei beiden Veränderungen kann man sich gut vorstellen, dass der Knorpel des Hüftkopfes an dieser Stelle auf Dauer abgerieben wird und die Pfannenlippe immer weiter ausreist. Beide Formen des Hüftimpingements können durch eine Hüftkopfarthroskopie beseitigt, und eine schmerzfreie Bewegung wieder hergestellt werden. Im Idealfall gelingt es so, die Implantation eines Hüftgelenkes zu vermeiden oder um lange Zeit hinauszuzögern.

Hüfte - Oberflächenersatz
Die neue Generation der Hüftkappen bereitet vor allem aktiven und jungen Patienten eine neue Lebensqualität. Die Möglichkeiten ein krankes und schmerzhaftes Hüftgelenk durch ein künstliches Gelenk zu ersetzen gehört zu den herausragenden Neuerungen der Medizin in den vergangenen 50 Jahren.

Der neueste Fortschritt im Bereich der Endoprothetik besteht darin, dass das defekte Hüftgelenk nicht mehr in jedem Fall durch eine Vollprothese ersetzt werden muss, sondern dass das Gelenk weitgehend erhalten werden kann und lediglich seine defekte Oberfläche durch Metallimplantate ersetzt werden. (ähnlich wie ein Zahn überkront wird).

Auf dieses Verfahren haben sich die Operateure an unserer Klinik seit Jahren spezialisiert. Bei der bisher angewandten Vollprothese wird im Oberschenkel eine Schaftprothese zum Teil mit, zum Teil ohne Zement verankert. Das ist für ältere Patienten nach wie vor die optimale Versorgung. Bei jüngeren Patienten (bis ca. 70 Jahre) muss jedoch bei einer Hüftendoprothese auch an eine mögliche spätere Wechseloperation gedacht werden. Das Ziel muss demnach eine knochensparende Verankerung der Prothese im Oberschenkel sein. Ideale Voraussetzungen hierfür bietet das neue Verfahren, welches von Prof. Derek McMinn aus Birmingham entwickelt und seit Mitte der 90er Jahre klinisch eingesetzt wird.

Neben der knochensparenden Implantationstechnik weist der Oberflächenersatz noch einige entscheidende Vorteile auf. Durch die hochwertige Metall-Metall-Gleitpaarung von Hüftkopf zur Hüftpfanne kommt es zu einem verringertem Materialabrieb, welcher entscheidend an der Lockerung von Hüftprothesen beteiligt ist. Zusätzlich bleibt die Beinlänge erhalten und die Luxationsgefahr ist auf ein Minimum reduziert, da die natürliche Gelenkanatomie wieder hergestellt wird. Die Rehabilitationszeit wird durch die schnelle Belastbarkeit deutlich reduziert. Neben der schnellen Wiedereingliederung in das Berufsleben können auch Sportarten in nahezu jedem Umfang nach erfolgter Rehabilitation wieder betrieben werden.

Nachbehandlung:
Die Nachbehandlung erfolgt sofort nach der Operation durch Physiotherapie. Die Beweglichkeit ist sofort nach der Operation ganz frei gegeben. Allerdings sollte eine zweiwöchige Entlastung der betroffenen Hüfte an zwei Gehstützen erfolgen. Anschließend dann rascher Übergang zur Vollbelastung. Nach vier bis fünf Monaten ist die aktive Ausübung von allen Sportarten, auch Tennis, Skifahren und Ballsport wieder möglich.

Vorteile:
Der Oberflächenansatz an der Hüfte ist besonders für jüngere und vitale ältere Menschen geeignet, die körperlich sehr aktiv sind und bei denen durch Beruf oder Sport die Hüftgelenke stark belastet werden. Die Überkronung der Hüfte ist so konstruiert, dass falls nötig ein späterer Austausch problemlos erfolgen kann.

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